Der Film handelt um eine Gruppe von Kindern, die in einem Augsburger Hinterhof ihr Geheimversteck haben und sich untereinander super verstehen. Dann zieht in der Nachbarschaft ein Mädchen ein, welche einen "komischen" Vater hat, ihren Namen nicht weiß und immer mit einem Zettel in der Hand herumläuft. Eigentlich sind die Kinder schon daran interessiert, mit dem Mädchen Freunschaft zu schließen, sind aber skeptisch und grenzen das Mädchen erst mal aus. Sie spionieren ihr heimlich nach und bekommen so mit, dass der Vater des Mädchens mit Reagenzgläsern und in den Augen der Kinder "giftigen" Substanzen umgeht. Dubiose Gestalten treffen sich heimlich in einer Tiefgarage mit dem Vater. Das bringt die Kinder dazu, dass Mädchen als unangenehm zu empfinden und hänseln diese. Bis sie heimlich ein Gespräch des Mädchens mit ihrem Vater belauschen, aus dem hervorgeht, dass er ein Wissenschaftler ist und für ein Industrieunternehmen geheime Forschungen betreibt, die sehr viel Geld wert sind. Aus diesem Grund tritt der Vater auch unter mehreren falschen Namen auf und wechselte in letzter Zeit häufig den Wohnsitz damit er nicht ausspioniert werden kann. Das bedeutet für das Mädchen, dass diese ständig auch den Namen wechseln muss, weshalb sie diesen auf einen Zettel schreibt und mit sich herumträgt. Erst dann bemerken die Kinder, dass das Mädchen ja doch nett ist und nähern sich ihr vorsichtig. Bis daraus eine Freundschaftsbande entsteht und das Mädchen in das Geheimversteck der Kinder eingeladen wird. Der Vater steht am Schluss seiner Forschungen und verspricht seiner Tochter nun für immer in dieser Stadt zu bleiben, sodass das Mädchen Freunde für immer gefunden hat.

 

Insgesamt ist der Film nett geworden. Bewundernswert ist aber vielmehr, dass die Kinder (im Alter von 6 - 9 Jahren) die Idee, die Story und auch den Film selbst entwickelt haben. Also ein Film von Kindern, für Kinder und mit einer klaren sozialen Botschaft. Es ist dabei nicht selbstverständlich gewesen, dass das Projekt von Anfang bis zum Ende eigeninitiativ von den Kindern durchgezogen worden ist. Umsomehr freuten sich alle Anwesenden, dass sie es geschafft haben und im Liliom mit viel Stolz ihr Werk vorzeigen konnten.

 

Für unser Betriebsfest ist der Film in dieser Originalfassung wohl zu lang. Eventuell müssten wir diesen kürzen und bearbeiten, um ihn in einer Kurzfassung von max. 5 Minuten zu zeigen. Hier müssten wir allerdings Freiwillige finden, die dies technisch beherrschen und die Zeit dafür opfern wollen. Das müssen wir mal in unserem Kreis besprechen.