Ihre Spenden haben die Anschaffung eines mobilen Snozelenwagens für die Kinder und Jugendlichen der wiege ermöglicht. alt

Die Idee der Anschaffung und Ausstattung von mobilen Snoezelnwägen für einzelne Gruppen entstand aus dem Wunsch, das Snoezelen­konzept noch mehr in den Alltag der immobilen Kinder- und Jugendlichen zu integrieren. Mit einem solchen Snoezelenwagen kann ein Wohnraum mit geringem Aufwand in einen Sinnesraum verwandelt werden und als zusätzliches Freizeit- und Erlebnisangebot genutzt werden. Das Wort Snoezelen (sprich: snuseln) kommt aus dem Niederländischen und setzt sich aus „snuffeln“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern) zusammen.

 

 

Hinter dem Snoezelen steht ein multifunktionales Konzept:

altIn einem besonders ansprechend gestalteten Raum werden über Licht-, Klang- und Tonelemente, Aromen und Musik Sinnesempfindungen ausgelöst. Diese wirken auf die verschiedensten Wahrnehmungsbereiche entspannend, aber auch aktivierend. Das gezielt ausgesuchte Angebot steuert und ordnet die Reize, es weckt Interesse, es ruft Erinnerungen hervor und lenkt Beziehungen. Snoezelen erzeugt Wohlbefinden, steigert die Lebensqualität.

 Auf dem Bild sehen Sie den kleine Delil unter dem Snoezelenwagen.

Die wiege in Odelzhausen (Landkreis Dachau) steht für lie­bevolle, individuell-therapeutische Förderung und Betreuung von mehrfach schwerst behinderten Kin­dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Im Jahr 1966 von der Säuglingsschwester Elisabeth Barth aus der Taufe gehoben und von ihr Schritt für Schritt in Eigeniniti­ative zu einem heilpädagogi­schen Heimauf- und ausgebaut, wird das Haus heute von Monika Zim­mer, der Tochter der Gründe­rin, geleitet. 

In fünf kleinen Wohngruppen – ver­teilt auf drei Ge­bäude – bietet die Einrichtung Platz für 38 Kinder. Zusam­men mit ihrem knapp 80-köpfigen engagier­ten und hochmotivier­ten Team will die gelernte Kin­derkran­kenschwester und Heil­pädagogin nur eines: ihren Schützlingen, die auf­grund schwerster geisti­ger, körperlicher und seeli­scher Behinderungen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein heime­liges Zuhause bieten und ihnen die bestmög­liche Förderung und Für­sorge zuteil werden lassen.